Interview mit Thomas Kohler
Bereits seit 2009 leiten Sie exklusiv den weltweiten Vertrieb von GammaSwing. Was hat Sie an diesem dynamischen Extensionsgerät besonders begeistert?
Thomas Kohler: Nach meinen ersten, äußerst erfolgreichen persönlichen Erfahrungen am GammaSwing bei Prim. Dr. Gundolf stand für mich fest: Das ist ein Gerät der Zukunft, das noch sehr vielen rückengeplagten Menschen helfen und für große Schlagzeilen sorgen wird! Nach intensiven Gesprächen mit Prim. Dr. Gundolf und Doz. Dr. Mur waren neben dem therapeutischen Erfolg zudem noch mehrere Aspekte für meine spontane Entscheidung, den weltweiten Vertrieb zu übernehmen, ausschlaggebend. Am besten kann ich diese Gründe mit den Worten „solid, seriös und wissenschaftlich“ beschreiben.
Und nicht zuletzt hat auch ein gewisser Patriotismus mitgeschwungen: Schließlich wurde der GammaSwing von einem bekannten Tiroler Orthopäden (Prim. Dr. Gundolf) erfunden und patentiert, er wird von einem guten Tiroler Unternehmen (Fa. Grissemann in Kufstein) erzeugt, und die klinischen Studien leitet der renommierte Arzt Doz. Dr. Erich Mur von der Univ.-Klinik Innsbruck. Da sollte auch der weltweite Vertrieb im Lande bleiben!
Wie haben bisher Ihre Kunden aus den verschiedensten medizinischen Bereichen auf den GammaSwing reagiert? Das Gerät ist neu am Markt, hat seinen Preis, und auch die Behandlungskosten werden den Patienten von den Versicherungen nur geringfügig zurück erstattet?
Thomas Kohler: Die erstaunlichen Therapieerfolge überzeugen auch die größten Skeptiker unter den Ärzten und Physiotherapeuten. Medizinische Geräte haben aufgrund der enormen Entwicklungskosten sowie der strengen Auflagen und Überprüfungen ihren Preis. Das ist der Ärzteschaft aber bestens bekannt und auch nicht das Problem. Vielmehr sind es in mehreren Fällen Standort- und Personalfragen, die wir gemeinsam lösen.
Apropos Rückvergütung durch die Krankenkassen: Wer an unerträglichen Schmerzen durch Erkrankungen an der Wirbelsäule leidet, ist gerne bereit, für eine erfolgreiche GammaSwing-Behandlung 30 bis 40 Euro zu investieren. Ich bin auch überzeugt, dass es in Zukunft bei den Kassen ein Umdenken geben wird. Setzen Sie nur die enormen Kosten einer Bandscheiben-Operation, inklusive Krankenhaus- Aufenthalt und der medizinischen Nachbehandlung, in Relation zu den geringen Kosten einer GammaSwing-Behandlung.
Das Klientel für dieses neuartige dynamische Extensionsgerät ist sehr breit gefächert: GammaSwing ist nicht nur ein starkes Thema für viele Ärzte verschiedenster Fachrichtungen (Orthopäden, praktische Ärzte, etc), Kliniken, Krankenhäuser, Sanatorien, Ambulanzen, Kur- und Reha-Zentren, sondern auch für Physiotherapeuten und seit kurzem auch für Medical-Spa-Hotels, die laut einer neuesten Schweizer Studie sich größter Nachfrage erfreuen.
Wie sehen Sie die Zukunft des GammaSwing? In welchen Ländern setzen Sie besondere Akzente, und gibt es das Gerät bald auch in Übersee?
Thomas Kohler: Aufgrund unseres Internet-Auftritts (http://www.gammaswing.com) sowie infolge von zahlreichen TV- und Presseberichten konnten wir eine sehr große Nachfrage seitens von rückengeplagten Patienten aus Österreich registrieren. Vorrangig werden wir uns daher hier auf eine flächendeckende Verbreitung konzentrieren. 2010/11 wird es den GammaSwing in allen heimischen Landeshauptstädten, Bundesländern und Bezirken geben. Damit wir den Ärzten und Physiotherapeuten sowie sonstigen Käufern ein attraktives Zusatzeinkommen garantieren können, vergeben wir selbstverständlich auch einen gewissen Gebietsschutz.
Daneben sind wir bereits jetzt in Erfolg versprechenden Verkaufsverhandlungen mit mehreren EU-Ländern.
Übersee-Staaten werden wir wahrscheinlich erst in 2-3 Jahren beliefern können, obwohl wir gerade aus diesen Staaten und aus aller Welt seit unserer internationalen Präsentation bei der MEDICA 2009 in Düsseldorf viele Anfragen erhalten haben.
Innsbruck, September 2010
